Büro für erforderliche Maßnahmen
Düssel-Solar e.V.
Jetzt gibt's wieder was auf's Dach
Wir suchen weiterhin nach einem Dach für unsere fünfte Bürgersolaranlage.
Es gibt in unserer Stadt viele Dächer, die noch keinen Strom produzieren, so dass wir auch 2010 munter weitermachen könnten. Gerne würden wir auch gemeinsam mit kirchlichen oder privaten Dachbesitzern Bürgersolaranlagen planen und realisieren.
Spannende und aktuelle Infos gibt es auch weiterhin jeden Dienstag beim Ökostromstammtisch in der Tangente.
19 Uhr Gaststätte Tangente, Kronprinzenstraße / Ecke Fürstenwall, Buslinie 725 Leo-Statz Platz, Straßenbahn 704,709,708
Düssel Solar, die Vierte:
Die vierte Bürgersolaranlage vom Verein Düssel Solar wurde im März 2010 installiert. Sie wurde finanziert von Angestellten und Mitarbeitern der Stadt Düsseldorf.
Hier produziert eine ca.30 kW Anlage mit Modulen von Schott Solar und Wechselrichtern von SMA seit März 2010 Strom.
Ausschnitt der Anlage mit Modulen von Schott-Solar.
Auf diesem Bild sieht man das Untergestell der Solaranlage auf dem die Module intstalliert werden.
Wir bekamen von der der Stadt Düsseldorf die Zusage für das Dach auf der Gemeinschaftsgrundschule auf der Lennéstraße in Pempelfort.
An dieser Anlage beteiligt sind 19 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Stadt Düsseldorf, die im Februar 2010 zu diesem Zweck die Düssel Solar 4 GbR gegründet haben.
Düssel Solar, die dritte:
Die dritte Bürgersolaranlage vom Verein Düssel Solar e.V. wurde im Oktober 2009 fertiggestellt.
Fotos von der Montage einer Photovoltaik-Anlage auf einem Flachdach.
Hier entsteht eine Bürgersolaranlage mit 180 Watt Modulen der Firma Schott Solar. 260 Stück bringen eine Leistung von 42,4 kWp.
6 Wechselrichter wandeln den Gleichstrom in Wechselstrom um. Für diese Anlage sind es 2 SMC 8000 und 4 SMC 6000 der Firma SMA.
Dies ist bereits die dritte Bürgersolaranlage von Düssel Solar e.V. Sie befindet sich auf dem Dach der Dieter Forte Gesamtschule in Düsseldorf Eller.
Düssel Solar, die zweite:
Die schöne Grundschule auf der Südallee in Düsseldorf Benrath bekommt die zweite Bürgersolaranlage von unserem Verein.
Dachfläche für die Photovoltaikanlage. Dieses Dach ist in den nächsten 20 Jahren so nicht mehr zu sehen, da seit Oktober 2009 die Bürgersolaranlage auf diese Fläche montiert ist.Wir freuen uns über den Starttermin für die zweite Bürgersolaranlage von unserem Verein:
Bürgersolaranlage nach Fertigstellung am 9.10.2009.
Seit Anfang Oktober ist unsere zweite Bürgersolaranlage auf der Südallee 100 in Düsseldorf Benrath am Netz. Diese Anlage hat eine Leistungsgröße von 12,96 kWp auf einer Fläche von ca. 92 qm.
Nahaufnahme der Suntech Module auf dem Dach bei schlechtem Wetter.
Auf dem Display des Wechselrichters ist zu erkennen, dass die Anlage sogar bei diesigem Wetter Strom produziert. Natürlich nicht soviel wie bei Sonnenschein.
Blick in den Dachstuhl auf die drei SMA Wechselrichter.
Die Verteilerkästen sind gerade offen, weil die Fotos während der TÜV-Prüfung entstanden sind.
Düssel Solar, die erste:
Wir haben es geschafft: Unsere erste Bürgersolaranlage ist seit dem 12.Dezember 2008 am Netz. Seit diesem Tag sind die Gesellschafter der Düssel-Solar GbR stolze Stromproduzenten. Die Solarstromanlage hat eine Leistungsgröße von 41,58 kWp und wurde mit 231 Suntech Modulen und 3 Fronius-Wechselrichtern montiert.
Bürgersolaranlage kurz nach Fertigstellung am 12.12.2008.
Unsere Anlage ist so groß, dass sie nicht auf ein
Bild passt. Dies hier ist die Ostansicht.
Und hier die Westansicht direkt am Dachfirst fotografiert.
Gut zu erkennen sind die monokristallinen Module.
Schule mit dem
Gerüst für die Montage der Solaranlage.
Ein Blick unters Dach: Dort sind drei große Fronius
Wechselrichter montiert. Sie machen aus dem Gleichstrom, den der
Generator (das sind unsere Photovoltaik-Module)produziert,
Wechselstrom. Dieser kann dann in das Netz eingespeist
werden.
Der Strom läuft dann durch diese Wandlermessanlage
ins Niederspannungsnetz. Hier wird die Strommenge gemessen, die ins
Netz fliesst und dann nach EEG vergütet wird.
Und so sehen glückliche Stromproduzenten der Zukunft aus. Im
Hintergrund ein Wagen der Montagefirma Bau-Ko Solar, die unsere Anlage so perfekt montiert haben.Bürgersolaranlagen in Düsseldorf
Das geht: Klima retten und dabei Geld verdienen.
Beteiligen Sie sich an unserer nächsten Bürgersolaranlage in Düsseldorf.
Unsere erste Anlage ist seit Dez. 2008 am Netz und produziert seitdem sauberen Strom. Unsere zweite Anlage wird Ende September 2009 installiert und die dritte im Oktober. Erfreulicherweise haben wir aber soviele Anfragen von Düsseldorferinnen und Düsseldorfern bekommen, dass wir jetzt schon die nächsten Anlagen planen. Wer dabei sein möchte, nennt uns einfach E-Mail Adresse oder Postanschrift und bekommt dann regelmäßig frische Informationen.
So können Sie durch die Beteiligung an einer "Bürger-Solaranlage" ihren persönlichen Beitrag zu einem nachhaltigen Energiesystem leisten - und damit sogar Geld verdienen.
Dach des Cecilien-Gymnasiums in Düsseldorf
Niederkassel.Warum wir das alles machen, lesen Sie einfach hier:
Die Rohstoffpreise steigen unaufhörlich, weil der Vorrat an fossilen Energien spürbar kleiner wird. Um eine gesicherte Energieversorgung aufrecht zu erhalten, ist es höchste Zeit sich um Alternativen zu kümmern. Die "Erneuerbaren Energien" bieten da wunderbare Möglichkeiten.
Die Stromgewinnung aus Licht ist eine faszinierende Technik. Sie hat im Gegensatz zu Steinkohle- oder Braunkohlekraftwerken eine positive Energiebilanz.
In Düsseldorf gibt es viele Dächer und wenig Photovoltaikanlagen. Um dieses Missverhältnis zu ändern, haben wir den Verein mit dem Namen: "Düssel-Solar e.V." gegründet.
Die Zielsetzung dieses Vereins ist es, Bürgersolaranlagen in Düsseldorf zu planen und zu installieren. Der Verein bietet organisatorisches und technisches Knowhow, um interessierten Bürgern den Weg in eine zukunftsorientierte Energiegewinnung zu ermöglichen.
Über eine Beteiligung oder Mitgliedschaft bei Düssel-Solar e.V. freuen wir uns natürlich sehr. Bei Interesse schicken Sie uns bitte eine kurze Mail. Gerne können Sie auch einen Blick auf unsere Vereinssatzung werfen.
So können Sie durch die Beteiligung an einer "Bürger-Solaranlage" ihren persönlichen Beitrag zu einem nachhaltigen Energiesystem leisten.
Hier beantworten wir die am häufigsten gestellten Fragen. Wenn Ihre Frage hier nicht auftaucht, schreiben Sie uns eine E-Mail - wir nehmen sie dann in die FAQs auf!
- ...und warum sollte jemand Geld für eine Solaranlage geben?
- Was sind die Vorteile von Solarenergie? Ich habe gehört, sie sei überhaupt nicht wirtschaftlich
- Was für Photovoltaikanlagen sind das, die auf den Gebäuden gebaut werden?
- Kann ich mich auch beteiligen, wenn ich mit nicht Mitglied im Verein "Düssel-Solar e.V." bin
- Wie sicher ist die Geldanlage bei Düssel-Solar?
- Wieso gerade Düssel-Solar?
- Wieviele können sich an so einer Anlage beteiligen?
- Wer macht Gewinn mit Düssel-Solar?
- Mit welchem Sonnenscheinertrag kann man rechnen?
- Lohnt sich eine Photovoltaikanlage energetisch überhaupt?
- Was passiert, wenn die Solaranlage kaputt geht (z.B. durch ein Unwetter), bekomme ich dann kein Geld?
- Was passiert mit der Anlage nach 20 Jahren?
- Was passiert, nachdem ich den Beteiligungsantrag abgeschickt habe.
- Gibt es noch andere Bürgersolaranlagen?
- Warum sollten gerade Schulen Solaranlagen auf ihre Dächer bauen?
- Kann ich bei der Öffentlichkeitsarbeit helfen?
- Welche Veranstaltungen sind denn geplant?
- ...und warum sollte jemand Geld für eine
Solaranlage geben?
Der Gewinn für die Umwelt steht im Vordergrund: Die Solaranlagen werden viele Kilowattstunden sauberen Strom erzeugen. Die Anlagen werden aber über die direkten CO2-Einsparungen hinaus auch Werbung für den Ausbau erneuerbarer Energien machen, da sie durch die Anzeigentafel täglich präsent sein werden. Eine Beteiligung bietet außerdem eine sichere Geldanlage mit einem durch dass EEG gesicherten Ertrag.
- Was sind die Vorteile von Solarenergie? Ich habe gehört, sie sei überhaupt nicht wirtschaftlich.
Sonnenenergie steht uns nahezu unbegrenzt zur Verfügung. Die zur Energieumwandlung eingesetzten Module der Photovoltaikanlagen haben heutzutage eine Laufzeit von durchschnittlich mehr als 25 Jahren. Bereits nach zwei bis drei Jahren Betriebszeit haben sie sich energetisch amortisiert, also die für ihre Fertigstellung benötigte Energie selbst erzeugt. Ferner setzen sie in ihrer Betriebszeit weder Feinstaub noch Treibhausgase frei, reduzieren also dann indirekt den Kohlenstoffdioxidausstoß und sind zudem wartungsarm. Damit sind sie ein Beispiel wirtschaftlicher Nachhaltigkeit.
- Was für Photovoltaikanlagen sind das, die auf den Dächer der Stadt Düsseldorf gebaut werden?
Düssel Solar 1 GbR: auf dem Dach des Ceciliengymnasiums in Düsseldorf Niederkassel. 231 Suntech STP 180 monokristalline Module, Lorenz Gestelle , 3 Fronius IG plus 150 Wechselrichter. Inbetriebnahme Dezember 2008
Düssel Solar 2 GbR: auf dem Dach der Grundschule an der Südallee in Düsseldorf Benrath. 72 Suntech Module, 3 SMA 4000 TL-20 Wechselrichter.Inbetriebnahme September 2009
Düssel Solar 3 GbR: auf dem Dach Dieter Forte Gesamtschule in Düsseldorf Eller. 240 Schott 170 Watt Module, 6 SMC 6000 TL Wechselrichter.Inbetriebnahme Oktober 2009
Düssel Solar 4 GbR: auf dem Dach der Grundschule an der Lennéstraße in Düsseldorf Pempelfort. Geplant sind 29 kW mit Modulen von Schott Solar und Wechselrichtern von SMA.Fertigstellung vorraussichtlich März 2010.
Düssel Solar 5 GbR: voraussichtlich auf dem Dach des Geschwister-Scholl-Gymnasiums. Genauere Daten können erst nach einem Ortstermin festgelegt werden. Wahrscheinlich ist die Anlage aber auch mindestens 30 kWp groß und wird wohl auch noch vor dem 1.Juli 2010 installiert.
- Kann ich mich auch beteiligen, wenn ich nicht Mitglied im Verein "Düssel-Solar e.V." bin?
Ja, das ist unter bestimmten Voraussetzungen möglich.
- Wie sicher ist die Geldanlage?
Eine Investition in eine Solaranlage ist aus folgenden Gründen sehr sicher:
- Die Photovoltaikanlage ist gegenüber Ertragsausfällen abgesichert und besitzt eine Herstellergarantie. Bei Fehlfunktionen wird eine Fernüberwachung Alarm schlagen.
- Das EEG garantiert eine feste Vergütung für den eingespeisten Strom über die nächsten 20 Jahre.
- Es erfolgt ab dem 2. Jahr die Tilgung der Einlage plus anteiliger Ausschüttung der Erträge. Das heisst, Sie müssen nicht 20 Jahre auf Ihr Geld warten, sondern haben nach etwa der Hälfte der Laufzeit die Beteiligungssumme wieder zurück und alle weiteren Zahlungen kommen dann dazu. Um also tatsächlich Geld zu 'verlieren', müsste die GbR innerhalb der ersten Jahre pleite gehen, was unwahrscheinlich ist.
- Welche Rolle spielt der Verein "Düssel-Solar"?
Es gibt verschiedene Möglichkeiten einen rechtlichen Rahmen für Bürgersolaranlagen zu gestalten. Die meisten sind in Form einer GbR oder GmbH organisiert. Bei der GmbH ist allerdings der bürokratische Aufwand, wie zum Beispiel Bilanzpflicht und Notareinträge ins Handelsregister, gegenüber den Einnahmen sehr hoch. Dies lohnt sich dann nur für Einlagen ab 10.000,-€ aufwärts. Bei einer GbR tragen alle Gesellschafter das volle Haftungsrisiko. Auch wenn die Anlage versichert ist, schreckt das doch einige von einer Beteiligung ab. Daher übernimmt der Verein die Funktion des Anlagenbetreibers und bietet so einen Rahmen, der auch Beteiligungen ab 500,-€ möglich macht.
- Wieviele können sich an so einer Anlage beteiligen.
Um den Bestimmungen der BAFIN zu entsprechen, gibt es pro Bürgersolaranlage nicht mehr als 20 Anteile.
- Wer macht Gewinn mit der Solaranlage?
Einen Gewinn machen natürlich die Darlehensgeber und alle anderen Menschen, die von der CO2-Einsparung profitieren werden. Im Vergleich zu anderen Projekten ist bei Düssel-Solar die Einstiegssumme extrem niedrig: 500 Euro. Damit ergibt sich durch viele einzelne AnlegerInnen ein relativ hoher Verwaltungsaufwand, dem eine ebenfalls relativ hohe Auszahlung von Erträgen gegenübersteht. Anstalten öffentlichen Rechts wie die Schule kommen aus rechtlichen Gründen als Projektträger nicht in Frage, weil sie nicht befugt sind, mögliche Gewinne zu erwirtschaften. Die Schule kann die Solaranlage jedoch nach 20 Jahren übernehmen, um eigenen Strom weiterzuproduzieren.
- Mit welchem Sonnenscheinertrag kann man
rechnen?
Als Ertrag können wir in Düsseldorf bei der geplanten Anlage von etwa 850 kWh/kWp installierter Leistung und Jahr ausgehen. Dieser Wert ist ein niedrig angesetzter Wert, wahrscheinlich sind die Erträge höher.
- Lohnt sich eine Photovoltaikanlage energetisch überhaupt?
Das weit verbreitete Vorurteil, dass PV-Anlagen nie den Strom erzeugen könnten, der für ihre Herstellung notwendig war, ist durch zahlreiche Ökobilanzen widerlegt. Moderne Anlagen haben sich nach wenigen Jahren energetisch amortisiert. D.h. nach dieser Zeit haben sie genauso viel Energie produziert, wie für ihre Herstellung und Beseitigung benötigt wird. Auf Grund der riesigen Energiemengen,die täglich von der Sonne auf die Erde gelangen, hat die Photovoltaik ein enormes Potential. Allein in einer Stunde strahlt die Sonne mehr Energie auf die Erde, als die gesamte Weltbevölkerung in einem ganzen Jahr beansprucht. Dieses Potential sollten wir unbedingt nutzten.
- Was passiert, wenn die Solaranlage kaputt geht,z.B. durch ein Unwetter
Die Photovoltaikanlagen sind umfassend versichert durch Allgefahrenversicherungen (Unwetter und Vandalismus), durch eine Betriebsausfallversicherung und durch eine Leistungsgarantie für die Solarmodule. Die Rendite und der Zinssatz bleiben von möglichen Ertragsausfällen unberührt.
- Was passiert mit der Anlage nach 20 Jahren?
Nach 20 Jahren wird die Anlage entweder weiterbetrieben, an die Stadt verkauft oder an die Schule übergeben. Die Lebenserwartung von Photovoltaikanlagen beträgt z.Zt. etwa 25-30 Jahre.
Momentan ist es allerdings schwierig abzuschätzen, wie sich der Energiemarkt entwickelt. Es hat sich als praktikabel erwiesen, diese Entscheidung erst nach frühestens zehn Jahren zu treffen. - Was passiert, nachdem ich den Vertrag abgeschickt habe - muss ich sofort den Betrag überweisen?
In der Regel sollte das Geld drei Wochen vor Montagebeginn überwiesen sein. Alle zukünftigen GbR- Mitglieder erhalten aber rechtzeitig eine Information.
- Gibt es noch mehr Bürgersolaranlagen?
Ja, mittlerweile gibt es eine erfreulich große Anzahl von Menschen, die sich in vielen Orten zusammenschließen, um diese Form des Klimaschutzes mit einer sicheren Geldanlage zu verbinden. Es gibt dabei auch die unterschiedlichsten Bezeichnungen von Bürgersolarkraftwerk oder BÜSO bis zu Bürgersolaranlage.
- Warum sollten gerade Schulen Solaranlagen auf ihre Dächer bauen?
Solarenergie auf öffentlichen Dächern insbesondere auf Schulen passen perfekt zusammen, denn hier können Schüler, Eltern und Lehrer jeden Tag am praktischen Beispiel beobachten, wie diese Technik funktioniert. Die Installation von kollektiv finanzierten Photovoltaikanlagen auf den zahlreich vorhandenen Dachflächen von Schulen ist ein gut sichtbares Zeichen für Verantwortung im Klimaschutz.
- Kann ich bei der Öffentlichkeitsarbeit
helfen?
Ja, sehr gern. Wir freuen uns sehr über Unterstützung. Schreiben Sie uns einfach eine Mail oder kommen Sie zu unseren nächsten Veranstaltungen oder Dienstags zum Ökostromstammtisch.
- Unsere nächsten Termine in Düsseldorf:
- Freitag 8. August 2008 am Jan Wellem Platz mit Bärbel Höhn und Karin Kortmann ab 14 Uhr
- Sonntag 10. August 2008 UIZ am Rheinufer 14 - 19 Uhr
- Lecker Kohle am 17. August um 17 Uhr am Rheinufer
- Montag 18.August 2008 Düsseldorfer Umweltforum, Merowinger Str. 19 Uhr
- Donnerstag 21. August Informationsabend mit Zahlen und Fakten zur Bürgersolaranlage. Gaststätte Tangente, Fürstenwall, Ecke Kronprinzenstraße
- Teilnahme an der RegEn Düsseldorf 2008 vom 20.9 bis 21.09 mit eigenem Infostand
- Donnerstag 25.September Werner von Siemens Realschule 19 Uhr, Informationen für Lehrer, Eltern und Schüler.
- 17.Oktober 2008, Gründungsversammlung der "Düssel-Solar 1 GbR"
- Dienstag, den 25. November 2008, Gemeinsame Informationsveranstaltung mit Vertretern der Düsseldorfer Grünen und Astrhein.
- Im November und Dezember 2008 war Baubeginn und Fertigstellung unserer Bürgersolaranlage.
- Die offizielle Einweihung fand am 6. Februar 2009 um 15 Uhr statt.
- Wir haben am 1. Mai an der DGB Veranstaltung im Hofgarten teilgenommen und am 16. Mai den "Tag der Energiewende" mitveranstaltet.
- Weiterhin findet jeden Dienstagabend unser Ökostromstammtisch statt: 19 Uhr Gaststätte Tangente in Unterbilk. Kronprinzenstraße/Ecke Fürstenwall. Buslinie 725 Leo-Statz-Platz oder Straßenbahn 704 und 709 bis Polizeipräsidium.
Das "Erneuerbare-Energien-Gesetz" – EEG
Die Originalfassung ist zu finden im Bundesgesetzblatt Jahrgang 2008 Teil I Nr. 40 die Begründung kann nachgelesen werden in der Drucksache 15/2864 des Deutschen Bundestages, 15. Wahlperiode, Seite 20 bis 55
Das EEG wurde am 25.02.2000 im Deutschen Bundestag verabschiedet und trat am 1.4.2000 in der Ursprungsform und nach Veröffentlichung im Bundesgesetzblatt am 1. August 2004 in der novellierten Form in Kraft.
Es fördert seitdem die Energieerzeugung aus Erneuerbaren Energiequellen: Wasserkraft, Windkraft, Biomasse, Erdwärme, Geothermie, Grubengas,Sonnenenergie
Das EEG verpflichtet Netzbetreiber, Strom aus Erneuerbaren Energien vorrangig abzunehmen und dafür einen durch das EEG festgelegten Mindestpreis zu zahlen. Dieser hängt ab von der Energieart, der Größe der Anlagen und bei Windenergie vom Standort.
Durch Festvergütungen auf maximal 20 Jahren schafft das EEG sichere Rahmenbedingungen für Investitionen in diesem Energiesektor und hat dadurch für einen Boom besonders bei der Windenergie gesorgt.
Das EEG löste das seit 1991 geltende Stromeinspeisungsgesetz ab, welches in den letzten 90er Jahren bereits der Windkraftindustrie zum Marktdurchbruch verholfen hat und durch die angehobene Einspeisevergütung nun dem Solarstrom auf die Sprünge helfen soll.
Finanziert wird die Förderung über eine bundesweite Umlage auf alle Stromkunden.
Der Zweck des Gesetzes wird durch folgende wesentliche Kriterien bestimmt:
- die nachhaltige Entwicklung der Energieversorgung im Interesse des Klima-, Natur- und Umweltschutzes zu ermöglichen.
- die volkswirtschaftlichen Kosten der Energieversorgung auch durch die Einbeziehung langfristiger externer Effekte zu verringern
- Natur und Umwelt zu schützen.
- einen Beitrag zur Vermeidung von Konflikten um fossile Rohstoffe zu leisten
- die technologische Weiterentwicklung zu fördern insbesondere für Strom aus Erneuerbaren Energien.
- Das EEG legt die Vergütung von Strom aus den einzelnen regenerativen Energiequellen in den Paragraphen §§ 6 bis 11 fest.
- Die garantierte Vergütungsdauer gilt jeweils 20 Jahre.
Die Gesetzgeber gehen davon aus, dass sich die Investitionskosten für Photovoltaikanlagen in den nächsten Jahren verringern werden. Daher sinkt die Einspeisevergütung ab, je später die Anlage errichtet wird (Degression von 5 % pro Jahr).
Das bedeutet, dass in 2008 errichtete Solaranlagen 20 Jahre lang eine höhere Vergütung erhalten als später gebaute Anlagen.
Weitere Regelungen im EEG:
Die Anschlusskosten von Anlagen trägt der Anlagenbetreiber.
Die Netzausbaukosten trägt der Netzbetreiber. Diese Kosten können auf die Netznutzungsentgelte umgelegt werden.Über eine Bundesweite Ausgleichsregelung wird der regionale Ausgleich der Mehrkosten festgelegt.
Es gilt ein Doppelvermarktungsverbot: Strom aus Erneuerbaren Energien, Grubengas und eingespeistes Biogas darf neben der EEG Vergütung keine anderen Erlöse erzielen.
Zur Klärung von Streitigkeiten kann das Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit (BMU) eine "Clearingstelle" einrichten.
Erfahrungsbericht: Erstmals zum 31.Dez 2007 und danach alle 4 Jahre legt das BMU einen Erfahrungsbericht vor, der den Stand der Markteinführung von Anlagen zur Erzeugung von Strom aus Erneuerbaren Energien sowie die Entwicklung der Stromgestehungskosten in diesen Anlagen dokumentiert. Hier besteht auch die Möglichkeit, eine Anpassung der Degressionssätze entsprechend der technologischen und marktwirtschaftlichen Entwicklung vorzuschlagen.
Die Übergangsbestimmungen regeln verschiedene Verhältnisse und Vergütungen von Altanlagen und Neuanlagen.
Quellen: BMU, Bundesministerium für Umweltschutz, Claudia Pirch-Masloch, Solarverein Berlin Brandenburg e.V.
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