Büro für erforderliche Maßnahmen

Neuss-Düsseldorf

Ein Radschnellweg hat auch Sogwirkung auf alle Nachbarstädte.

Heribert Adamsky vom ADFC Neuss schreibt:

Die Idee, an der Hammer Eisenbahnbrücke einen Radweg anzulegen, ist schon viele Jahre alt. Ich erinnere mich an das zehnjährige Jubiläum des ADFC Kreis Neuss im Jahr 2001.

Damals war der aus Rommerskirchen stammende Bundesverkehrsminister Kurt Bodewig Ehrengast. Als wir ihm von unserem Wunsch nach einem Radweg an der Hammer Brücke erzählten, meinte er, das ginge nicht, weil der Windsog der rasenden Züge die Radfahrer gefährden würd.

Heute wissen wir, dass das Quatsch ist. Der "Snelbinder" bei Nijmegen ist der Beweis. Wir haben ein Foto davon in unserem ersten Radschnellweg-Artikel in Rad am Niederrhein:

Radschnellweg Neuss-Düsseldorf

"Auf Düsseldorfer Seite könnten wir uns eine kreuzungsfreie Fortsetzung auf Bahndammniveau bis zur Unterführung Plockstraße Richtung Medienhafen und Landtag vorstellen."

Heribert Adamsky kennt die Gegend aus eigener Anschauung sehr gut, da ging jahrelang sein täglicher Arbeitsweg lang.

Auch wenn es am östlichen Ende der Hammer Dorfstraße etwas eng wird: Der Platz für einen Radweg immer am Bahndamm entlang wäre vorhanden! Im Bereich Plockstraße / Holzstraße könnte man unter der Unterführung durch oder weiter an der Bahn lang auf dem Hemmersbachweg und dann zur Völklinger und da irgendwie kreuzungsfrei unter der Bahn durch und vom Tunnelende aus auf einer eleganten Brücke über die Gladbacher hinweg zum Stadttor und zum Landtag.

Dort ist dann der Anschluss an den Radschnellweg Rhein Richtung Duisburg und Ratingen

und in den Süden nach Köln und Bonn

Übrigens: Die Karte zum Artikel enthält unter Punkt "1" auch eine Brücke für Radfahrer über die Neusser Hafeneinfahrt. Die ist im Grundsatz schon beschlossen, und wenn sie kommt, eröffnet sie einen schönen neuen Weg zwischen Neuss und Hamm / Oberkassel.